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Warum läuft bei Kälte die Nase?

Woher der Schnupfen kommt – und wie Sie ihn schnell wieder loswerden

Fahren Sie gelegentlich mit der Straßenbahn oder dem Bus? Oder waren Sie unlängst mal im Kino, im Theater vielleicht, unter Menschen eben? Dann werden Sie es be-merkt haben: Es wird wieder gehustet in Deutschland, geschnieft, geniest. Kaum ist der Winter so richtig da, hat er jene Jahreszeit im Schlepptau, die wir alle so gar nicht vermisst haben: die Erkältungszeit.

Es lässt sich schlicht nicht wegdiskutieren: Wenn in der kalten Jahres-zeit die Quecksilbersäulen unserer Außenthermometer gen Süden gehen, steigt das Risiko, sich eine lästige Erkältung einzufangen. Im Laufe unseres Lebens kommt da einiges zusammen: Ein 75-jähriger Mensch hat demnach bereits gut 200 Erkältungen durchgestanden. Dauern die Symptome im Schnitt fünf bis sechs Tage an, so hat er gut zwei bis drei Jahre seines Lebens mit Schnupfen, Halsschmerzen und sonstigen Erkältungsanzeichen zugebracht. Und das eben meist im Winter: 80 Prozent aller Erkältungskrankheiten, so rechnen die Experten vor, fallen in die kalte und nasse Jahreszeit.

Apropos nass: Warum läuft uns eigentlich bei klirrender Kälte im Freien die Nase? „Das liegt schlicht an unserer Nasenschleimhaut“, erläutert Dr. Uwe Gessner, bei Bayer Vital zuständiger Wissenschaftler für Arzneimittel gegen Schmerzen. „Wie eine Heizung erwärmt die Schleimhaut die eingeatmete kalte Luft in Sekundenbruchteilen auf rund 30 Grad“, sagt der Experte. Pro Atemzug pumpen wir einen halben bis einen Liter Luft in unsere Lungen. Bei Anstrengung kann dieser Wert auf das Zehnfache ansteigen. „Herrscht draußen Eiseskälte, schaffen die Schleimhäute ihren Job nur, wenn sie gleichzeitig verstärkt wässrigen Schleim produzieren – und dann läuft unsere Nase.“ Nicht weiter tragisch also, könnte man nun meinen. Wenn aber wenig später Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten und man sich müde und abgeschlagen fühlt, ist die Diagnose schnell klar: Wieder einmal hat man eine Erkältung erwischt.

Ausgelöst werden die im Gegensatz zur ungleich gefährlicheren „echten“ Grippe (Influenza) vor allem lästigen grippalen Infekte durch Viren. „Über 200 Arten sind bekannt, sie befallen stets die Zellen der Nasen- und Rachenschleimhaut und vermehren sich dort rasant“, weiß Dr. Gessner. Besonders verbreitet sind die so genannten Rhinoviren, die knapp die Hälfte aller Erkältungen verursachen. „Die Winzlinge sind im Durchmesser kaum 20 Nanometer groß“, beschreibt Gessner die üblen Eindringlinge. Zum Vergleich: Auf einer Euromünze haben theoretisch genügend Erreger Platz, um die ganze Menschheit anzustecken. Wollen Sie sich da noch vorstellen, was sich in der Erkältungszeit zum Beispiel auf den Haltegriffen in der U-Bahn so alles tummelt?

Haben die Viren erst einmal den Weg in unseren Körper gefunden, bleiben sie nicht lange unentdeckt. „Sie schädigen die Schleimhaut der oberen Atemwege und lösen dort eine Entzündungsreaktion aus. Die körpereigene Abwehr arbeitet auf Hochtouren und es kommt zur verstärkten Durchblutung der Schleimhaut und noch mehr Schleimproduktion.“

Und was tun? „Am besten ist natürlich, sich erst gar keine Erkältung einzufangen“, sagt der Bayer-Fachmann. Wer sich in der Risiko-Jahreszeit häufig gründlich die Hände wäscht, sich richtig kleidet, viel trinkt und sich gesund ernährt, tut schon mal so einiges für seine Abwehrkräfte. Zur Vorbeugung hilft auch Deutschlands erster Erkältungsmelder: Der einzigartige Service auf www.erkaeltung-online.de zeigt bundesweit für 36 Regionen, wo die Virenwelle gerade unterwegs ist und liefert erstmals auch Wetterdaten. Zusammen mit Tipps zum richtigen Verhalten in der Erkältungszeit hilft das Frühwarnsystem dabei, das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Doch was, wenn die Viren eben doch zugeschlagen haben? „Dann empfiehlt es sich, die ersten Symptome wie Hals- und Kopfschmerzen mit Aspirin® plus C, einer Kombination aus dem bewährten Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure und Vitamin C, zu bekämpfen“, betont Dr. Gessner und rät zum Gang in die Apotheke. Gerade wegen seiner anerkannt entzündungshemmenden Eigenschaften verspricht der Aspirin-Wirkstoff hier schnelle Linderung.

„Gesellt sich im weiteren Verlauf der Erkrankung zu den erkältungsbedingten Schmerzen noch Schnupfen hinzu, wird der Apotheker zu einem Präparat wie Aspirin® Complex raten“, sagt Dr. Uwe Gessner. Das in Fachkreisen gern als „Erkältungs-Aspirin®“ bezeichnete Arzneimittel helfe bei Schnupfen in Verbindung mit Erkältungsschmerzen und Fieber, so dass der Erkältungsstau gelöst und der Selbstheilungsprozess unterstützt werde.

 

kranker mann

Sie sind Winzlinge mit großer Wirkung: So genannte Rhinoviren verursachen knapp die Hälfte aller Erkältungen. Gerade jetzt in der kalten und nassen Jahreszeit lassen sich die Mini-Quälgeister mit Vorliebe in den oberen Atemwegen der Menschen nieder – der grippale Effekt ist da. Vorbeugend hilft gegen die Eindringlinge gesunde Lebensweise, im akuten Fall trägt Aspirin® dazu bei, den Schnupfen loszuwerden.

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